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achtsamkeit

"Nichts ist interessanter als der aktuelle Moment"

"Nichts ist interessanter als der aktuelle Moment"

Einmal mehr habe ich mich von Jon Kabat-Zinn inspirieren lassen. „Nichts ist interessanter als der aktuelle Moment“: Es ist nicht möglich, in der Vergangenheit oder der Zukunft zu leben, auch wenn wir uns das so oft wünschen. Malst du dir nicht auch oft aus, wie du im Sommer im Urlaub am Strand liegst? Das ist zwar ein sehr schöner Gedanke – dennoch besteht die Gefahr, dass du dich darin verlierst und du das was eigentlich zählt, nämlich der Moment, in dem du dich gerade befindest, vergisst und er verloren geht. Das wäre doch schade. Wenn wir dem Jetzt unsere volle Aufmerksamkeit schenken, dann leben wir auch im Jetzt. 😊

Das Traurige daran, wenn du in der Vergangenheit gefangen bist oder nur daran denkst, was dir bevorsteht, ist, dass deine Gegenwart einfach ungelebt bleibt – und verloren geht. Du verschenkst deine eigene Zeit, und dir entgeht so viel Schönes, weil es dir einfach nicht auffällt.

Dir liegt die Welt zu Füssen – und noch mehr hast du von ihr, wenn du nur immer die Augen offenhältst und du sie dir auch ansiehst 😉

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Mein Smartphone - mein zweites Ich?

Mein Smartphone - mein zweites Ich?

Das habt ihr bestimmt auch schon bemerkt: Smartphones bestimmen unseren Alltag. Sie sind einfach überall - im Bus, auf der Strasse, beim Fernsehen, sogar am eigenen Esstisch…ständig hat jemand das Handy in der Hand. Wir nehmen es sogar 250-300 Mal täglich in die Hand, nur um uns abzulenken. Und jetzt sogar noch mehr als vor einigen Jahren, weil wir uns jetzt an die Dauer-Ablenkung Smartphone gewöhnt haben und uns selbst gar keine Chance mehr geben. 

Bemerkenswert ist der Hinweis mehrerer Studien, es gäbe eine echte „Smartphone-Sucht“. Nach sozialen Interaktionen wird in unserem Gehirn ein Belohnungs-Hormon namens Dopamin ausgeschüttet. Und da unser Handy durch Plattformen wie WhatsApp eine leichte Möglichkeit zum sozialen Austausch bietet und der Griff zum Handy unkompliziert ausführbar ist, stillen wir unser Bedürfnis nach der Ausschüttung dieses Hormons so oft mit dem kleinen Funker.

Viele wissen ja gar nicht, wie das funktionieren soll, nur mit sich selbst in Kontakt zu treten. Wenn wir uns selbst nicht zuhören, uns nicht mit den Dingen auseinandersetzen können, die uns Tag für Tag beschäftigen…dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir an Energie verlieren und unser ganzes Wohlbefinden darunter leidet. Das macht die Resilienz so wichtig für uns: sie bietet uns die Möglichkeit unseren Seelen-Akku wieder aufzuladen und im Dialog mit uns selbst herauszufinden, was uns guttut.

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Der Vorteil von Selbstgesprächen?

Der Vorteil von Selbstgesprächen?

Wir führen jeden Tag rund um die Uhr Selbstgespräche, in denen wir über anstehende Aufgaben nachdenken, Erlebtes reflektieren oder einfach über verschiedenste Themen philosophieren. Wir sind also die Person, mit der wir am meisten kommunizieren. Das bedeutet im Gegenzug auch, dass wir uns immer zuhören und für uns da sind. Jedoch ist das, was wir von uns selbst über uns selbst hören, oft gar nicht so schön…und wir sind uns gar nicht darüber bewusst, wie wir eigentlich mit uns selbst reden. Denn wir sind nicht nur immer für uns selbst da – wir sind auch unser eigener, grösster Kritiker. Dabei sollten wir uns die Frage stellen, ob die Glaubenssätze und die Geschichten, die wir uns so erzählen, überhaupt hilfreich sind, oder ob sie nicht eher nur dazu dienen, uns selbst klein zu machen.

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Wenn wir den Boden unter den Füssen verlieren...

Wenn wir den Boden unter den Füssen verlieren...

Kennst du das Gefühl, wenn im Leben einfach alles drunter und drüber läuft? Wenn man den Kopf in den Wolken hat? Mir geht es schon ab und zu so. Wenn ich das Gefühl habe, dass mir die Dinge entgleiten, dann weiss ich, dass es wieder so weit ist. Jetzt ist Zeit für Jacqueline! Jetzt muss ich ganz bewusst zur Ruhe kommen. Jetzt muss ich darauf achten, dass ich mich auch um mich selbst sorge, dass ich mir Zeit für die wichtigste Person in meinem Leben nehme: für mich selbst.

Da fällt mir etwas ein, was Franz von Sales einmal sagte: „Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, ausser, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.“

Denn genau so ist es, gerade dann, wenn wir den Blick auf uns selbst verloren haben, sollten die Alarmglocken läuten und es sollte die Erkenntnis kommen, dass es Zeit für eine Auszeit ist. Damit wir Kraft tanken können, Energie sammeln und uns wieder mit 100% den Herausforderungen unseres Lebens stellen können.

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"We suffer more in imagination than in reality"

"We suffer more in imagination than in reality"

Es passiert mir leider immer wieder, dass ich verschiedene Szenarien „zerdenke“, mir das absolut Schlimmste ausdenke und meine ganze Stimmung von dieser Negativität beeinflussen lasse. Und das Paradoxe daran: Nichts davon ist real! Das muss ich mir stets bewusst machen. Wenn wir also das nächste Mal abends im Bett z.B. über das Date am nächsten Tag und damit über potentielles Versagen nachdenken, oder uns schmerzhafte Erinnerungen in den Kopf schießen und wir über all das Traurige in unserem Leben nachdenken: Vergessen wir es gleich wieder, denn gerade in diesem Moment liegen wir in unserem kuscheligen, warmen Bett, ganz weit weg von alledem. Denken wir lieber daran, wie gut es uns geht und dass es immer einen Weg gibt. Solange wir uns unserer Selbst sicher seid und wir uns selbst lieben, kann uns keiner etwas anhaben, nicht einmal der schlechte Gedanke: denn wir beschützen uns selbst! Wir sind für uns selbst da.

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Was ist denn diese Achtsamkeit?

Was ist denn diese Achtsamkeit?

Als ich gestern mit einem netten Banker im Zug von Lausanne nach Winterthur ins Gespräch gekommen bin, haben wir uns über unsere Selbstständigkeit ausgetauscht. Der freundliche Mann ist nicht nur ein sehr hohes Tier bei der Bank, er hat auch seine eigene Firma, die Liegenschaften betreut. Er hat sehr ausgeglichen, gelassen und zentriert auf mich gewirkt und das obwohl er bestimmt ganz viel arbeitet. “Der meditiert bestimmt und setzt sich mit Achtsamkeit auseinander…”, hatte ich mir gedacht. Ich lag aber ganz klar daneben, denn für ihn habe ich Chinesisch gesprochen, als ich ihm von meinen Achtsamkeits-Workshops erzählt habe. Er scheint achtsam zu leben, hat aber den Begriff noch nicht gekannt. Einmal mehr habe ich gemerkt, dass ja, der Begriff es sehr wohl auf gefühlt jede zweite Zeitschrift geschafft hat, aber die Bedeutung noch nicht mitgekommen und irgendwo hängen geblieben ist.

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