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selbstreflexion

Mein Smartphone - mein zweites Ich?

Mein Smartphone - mein zweites Ich?

Das habt ihr bestimmt auch schon bemerkt: Smartphones bestimmen unseren Alltag. Sie sind einfach überall - im Bus, auf der Strasse, beim Fernsehen, sogar am eigenen Esstisch…ständig hat jemand das Handy in der Hand. Wir nehmen es sogar 250-300 Mal täglich in die Hand, nur um uns abzulenken. Und jetzt sogar noch mehr als vor einigen Jahren, weil wir uns jetzt an die Dauer-Ablenkung Smartphone gewöhnt haben und uns selbst gar keine Chance mehr geben. 

Bemerkenswert ist der Hinweis mehrerer Studien, es gäbe eine echte „Smartphone-Sucht“. Nach sozialen Interaktionen wird in unserem Gehirn ein Belohnungs-Hormon namens Dopamin ausgeschüttet. Und da unser Handy durch Plattformen wie WhatsApp eine leichte Möglichkeit zum sozialen Austausch bietet und der Griff zum Handy unkompliziert ausführbar ist, stillen wir unser Bedürfnis nach der Ausschüttung dieses Hormons so oft mit dem kleinen Funker.

Viele wissen ja gar nicht, wie das funktionieren soll, nur mit sich selbst in Kontakt zu treten. Wenn wir uns selbst nicht zuhören, uns nicht mit den Dingen auseinandersetzen können, die uns Tag für Tag beschäftigen…dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir an Energie verlieren und unser ganzes Wohlbefinden darunter leidet. Das macht die Resilienz so wichtig für uns: sie bietet uns die Möglichkeit unseren Seelen-Akku wieder aufzuladen und im Dialog mit uns selbst herauszufinden, was uns guttut.

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Die Kraft unserer Gedanken

Die Kraft unserer Gedanken

Eine grundlegende Frage, die sich Psychologen schon seit vielen Jahren stellen: Was passiert eigentlich in unserem Gehirn? Auch ich beschäftige mich oft mit diesem Thema, und ich frage mich, was ich überhaupt so denke immer und wie ich über mich und andere denke. Diese zwei Studien der amerikanischen Harvard-Psychologin Ellen Langer sind mir dabei deutlich in Erinnerung geblieben.

In der ersten teilte sie einige Zimmermädchen in 2 Gruppen auf. Die Kontrollgruppe untersuchte sie nur jeweils vor und nach dem Treatment auf körperliche Attribute…und fand dabei keine Veränderung. Der Versuchsgruppe machte sie den körperlichen Anspruch ihrer Tätigkeit deutlich…und siehe da, sie verloren deutlich an Gewicht und ihre Blutwerte hatten sich verbessert, sie waren insgesamt fitter.

In der zweiten Studie veränderte sie die Lebensumgebung von 80-jährigen Männern grundlegend. Sie mussten sämtliche im Haushalt anfallenden Aufgaben selbst erledigen, und alles um sie herum wurde an eine Zeit 20 Jahre vorher angepasst. Der Unterschied zwischen der Kontroll- und Experimentalgruppe bestand lediglich darin, dass erstere im regelmässigen Gespräch mit den Forschern rückblickend von eben jener Zeit erzählen sollte; zweitere durfte in der Gegenwartsform davon erzählen, also so, als wären sie wieder 20 Jahre jünger. Und nur durch dieses veränderte Mindset verbesserten sich die Vitalwerte der Experimentalgruppe deutlich mehr als die der anderen!

Es ist wirklich interessant, was unser Gehirn alles kann. Gerade deswegen mache ich meine Resilienz-Trainings: ich will zeigen, wie plastisch unser Gehirn eigentlich ist, welchen Einfluss es auf unser Wohlbefinden hat und wie leicht es sich an den Moment, in dem wir gerade leben, anpassen kann. 

Wir haben es also selbst in der Hand – was wir denken, wie wir handeln, und damit auch wie wir uns fühlen und wie unser ganzes Leben verläuft.

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