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Mein Smartphone - mein zweites Ich?

Mein Smartphone - mein zweites Ich?

Das habt ihr bestimmt auch schon bemerkt: Smartphones bestimmen unseren Alltag. Sie sind einfach überall - im Bus, auf der Strasse, beim Fernsehen, sogar am eigenen Esstisch…ständig hat jemand das Handy in der Hand. Wir nehmen es sogar 250-300 Mal täglich in die Hand, nur um uns abzulenken. Und jetzt sogar noch mehr als vor einigen Jahren, weil wir uns jetzt an die Dauer-Ablenkung Smartphone gewöhnt haben und uns selbst gar keine Chance mehr geben. 

Bemerkenswert ist der Hinweis mehrerer Studien, es gäbe eine echte „Smartphone-Sucht“. Nach sozialen Interaktionen wird in unserem Gehirn ein Belohnungs-Hormon namens Dopamin ausgeschüttet. Und da unser Handy durch Plattformen wie WhatsApp eine leichte Möglichkeit zum sozialen Austausch bietet und der Griff zum Handy unkompliziert ausführbar ist, stillen wir unser Bedürfnis nach der Ausschüttung dieses Hormons so oft mit dem kleinen Funker.

Viele wissen ja gar nicht, wie das funktionieren soll, nur mit sich selbst in Kontakt zu treten. Wenn wir uns selbst nicht zuhören, uns nicht mit den Dingen auseinandersetzen können, die uns Tag für Tag beschäftigen…dann dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir an Energie verlieren und unser ganzes Wohlbefinden darunter leidet. Das macht die Resilienz so wichtig für uns: sie bietet uns die Möglichkeit unseren Seelen-Akku wieder aufzuladen und im Dialog mit uns selbst herauszufinden, was uns guttut.

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Der Vorteil von Selbstgesprächen?

Der Vorteil von Selbstgesprächen?

Wir führen jeden Tag rund um die Uhr Selbstgespräche, in denen wir über anstehende Aufgaben nachdenken, Erlebtes reflektieren oder einfach über verschiedenste Themen philosophieren. Wir sind also die Person, mit der wir am meisten kommunizieren. Das bedeutet im Gegenzug auch, dass wir uns immer zuhören und für uns da sind. Jedoch ist das, was wir von uns selbst über uns selbst hören, oft gar nicht so schön…und wir sind uns gar nicht darüber bewusst, wie wir eigentlich mit uns selbst reden. Denn wir sind nicht nur immer für uns selbst da – wir sind auch unser eigener, grösster Kritiker. Dabei sollten wir uns die Frage stellen, ob die Glaubenssätze und die Geschichten, die wir uns so erzählen, überhaupt hilfreich sind, oder ob sie nicht eher nur dazu dienen, uns selbst klein zu machen.

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